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Was wann für eure Hochzeit ansteht

Von zwölf Monaten vorher bis zur letzten Woche. Mit der beruhigenden Nachricht, dass der Berg vorne liegt.

Die Kurzfassung steht hier, die ganze Checkliste zum Abhaken gibt es als PDF.

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Die wichtigsten Fragen

Womit fangen wir an — und was eilt wirklich?

Zwölf Monate und mehr vorher geht es fast nur um Dinge, die andere euch wegschnappen können. Datum und Location festlegen, weil alles Weitere daran hängt. Den Budgetrahmen abstecken und grob auf die Gewerke verteilen. Die Gästeliste in einer ersten Fassung schreiben.

Und die Dienstleister anfragen, die es nur einmal gibt: Fotograf, Trauredner, DJ. Die drei sind an eurem Tag jeweils nur einmal buchbar — anders als Deko oder Papeterie, die sich beliebig vervielfältigen lässt. Wenn ihr in diesem Jahr nur drei Anfragen schreibt, dann diese drei. Alles andere wartet.

Was steht ein halbes Jahr vorher an?

Jetzt werden aus Entscheidungen Absprachen. Sechs bis neun Monate vorher: Outfits aussuchen und erste Anproben vereinbaren, Trauzeugen und Zeremonienmeister ansprechen, Deko-Konzept festlegen und Floristik anfragen. Verträge bestätigen, sobald sie da sind, und nicht liegen lassen.

Drei bis vier Monate vorher gehen die Einladungen raus — Save-the-Date gerne deutlich früher. Menü und Getränke werden mit Catering oder Location final abgestimmt, Unterkünfte für auswärtige Gäste organisiert oder empfohlen. In dieselbe Phase gehören eure Musikwünsche und No-Gos: je konkreter, desto besser wird der Abend.

Wie sehen die letzten Wochen aus?

Sechs bis acht Wochen vorher: den Ablauf grob mit allen Dienstleistern abstimmen, die Sitzordnung entwerfen, Trauringe abholen und prüfen, mit den Rednern besprechen, wie lang ihre Reden sein dürfen. Zwei bis drei Wochen vorher kommt der finale Zeitplan — dieselbe Fassung an alle —, dazu ein letztes Gespräch mit DJ, Location und Fotograf und die finale Gästezahl an Location und Catering.

In der letzten Woche bleiben die Restzahlungen und das Notfall-Kit: Nähzeug, Sicherheitsnadeln, Pflaster, Taschentücher, Ersatzstrumpfhose. Und dann: tief durchatmen. Ab jetzt läuft der Rest von allein.

Werden die letzten Wochen nicht besonders stressig?

Das fürchten die meisten Paare — dabei ist genau das die ruhigste Zeit, wenn man die ersten Monate genutzt hat. Früh geht es um Entscheidungen: Datum, Ort, wer dabei ist, wer für euch arbeitet. Das kostet Energie. Später geht es nur noch um Abstimmung, und die ist leicht, wenn die Entscheidungen stehen.

Wer es umdreht, hat drei Wochen vor der Hochzeit noch Grundsatzfragen offen. Das ist der Stress, von dem alle erzählen. Fast alles, was wirklich Arbeit macht, lässt sich früh erledigen. Was übrig bleibt, ist Feinschliff.

Die ganze Anleitung

„Was wann für eure Hochzeit ansteht“ als PDF

Oben stehen die wichtigsten Fragen. Im PDF steht der Rest:

  • Alle sechs Phasen mit jeder einzelnen Aufgabe zum Abhaken
  • Das Diagramm, das zeigt, wie sich die Arbeit über die Monate verteilt

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